Biographie

Mein Urgroßvater hätte ein Stipendium an die Kunstakademie nach Rom bekommen. Aber, weil er der älteste Sohn war, musste er wie sein Vater, Pastor werden. Im Familienbesitz blieben unzählige Aquarelle. Über das Malen des Urgroßvaters wurde viel und lobend gesprochen. So lernte ich schon als kleines Kind, dass die Malerei etwas Besonderes und Schönes ist.

Ich wurde 1944 in Teplitz-Schönau, Böhmen geboren. Seit 1951 lebe ich in Vorarlberg. Nach dem Schulabschluss belegte ich einen Fernkurs für Malerei und Graphik der Studiengemeinschaft Darmstadt. In dem konservativ bürgerlichen Milieu, in dem ich aufwuchs, wurde von allen Seiten gesagt, dass man vom Malen nicht leben kann. So versuchte ich es in verschiedenen Berufen. Ich arbeitete als Fotograf, als Dekorateur, als Bühnenarbeiter und als Briefträger.

Neben der Liebe zur Malerei war und ist der christliche Glaube ein prägender Teil meines Lebens. Ich wollte mehr über meinen katholischen Glauben wissen und belegte den Wiener Theologischen Fernkurs.

Ab 1972 war ich Religionslehrer an der Pflichtschule und Pastoralassistent in meiner Pfarrgemeinde. Ich entdeckte zweierlei, dass das Malen ganz aus meinem Leben verschwand und dass man Katholik sein konnte, ohne Christ zu sein. Beides fand ich unerträglich.

1979 wagte ich den Sprung in ein freischaffendes Leben als Künstler. Es folgte ein reges Schaffen mit Ausstellungen zunächst in meinem Heimatland Vorarlberg, dann neben Ausstellungen im übrigen Österreich auch solchen in der Schweiz, Liechtenstein und Deutschland.

Anfänglich beschäftigte ich mich außer mit der Zeichnung nur mit der Öl- und Acrylmalerei und entdeckte erst danach auch das Aquarell.

Ab 1991 war ich als Kursleiter vor allem bei Aquarellkursen und Seminaren tätig.

Ich sehe mich in der Tradition des österreichischen Impressionismus, d. h. neben der Wirkung des Lichts auf den Gegenständen ist mir auch die seelische Stimmung wichtig. Aber ich verlasse auch das Gegenständliche und reduziere das Gesehene auf Farbe, Form und Fläche.

 

Eine Pressestimme: "Die Gemälde von Artur Droop zeichnen sich durch ihre Klarheit und Aussagekraft aus. Darüber hinaus bestechen einmal die leuchtenden Farben bei den Stillleben, zart, fast lieblich anmutend wirken dann die Übergänge, wenn Artur Droop ins Detail geht, ohne sich zu verlieren. Gerade die winzigen Details sind es, die seinen Bildern das geben, was er aus seiner religiösen Auffassung her erkennt, was für ihn Schöpfung ist. Er versucht nicht nur nachzuempfinden, er will hinführen zur Natur, zur Schöpfung und das bestimmt die Motive seiner Landschaftsbilder, die gleichzeitig seine Liebe zur (zweiten) österreichischen Heimat bekunden. Wesentliches ausdrückend, ohne Schnörkel. So lenkt Artur Peter Droop die Aufmerksamkeit der Betrachter hin zu dem, was ihn bewegte, die einzelnen Motive "umzusetzen", er lässt dies nachvollziehen, Freude aufkommen an stillen, abgelegenen Szenerien oder an den duftigen Blumen, die für sich wirken." Badische Neueste Nachrichten

Aus einer Ankündigung: "Die Schönheit einer Landschaft, das Leuchten der Blumen, der Reiz alter Häuser oder ein Gesicht, das ist der Anfang eines Bildes. Empfinden und darstellen ist für den Künstler A. P. Droop Begegnung mit der Wirklichkeit. Alle Wirklichkeit aber hat für ihn einen Urgrund, ist Geschaffenes. Malen ist ihm Lobpreis und Dank an den Schöpfer." Straßengalerie Feldkirch